

Das ZDF hat einen Beitrag veröffentlicht, der KI-generiertes Material enthielt. (🌐 Übermedien mit einer erbarmungslosen Beschreibung). Aus diesem Anlass: ein paar steile Thesen, scharfsinnige Beobachtungen und aktuelle Lesetipps.
Wäre es nicht großartig, man könnte sachliche Fehler und fragwürdige journalistische Leistungen im Netz einfach rot anstreichen? Wäre es nicht schön, wir könnten das Internet also gewissermaßen korrekturlesen? Und wäre es nicht ungemein nützlich für die Redaktionen, wenn sie so auf Fehler hingewiesen würden und so eine zusätzliche Kontrollinstanz in Form der Netzgemeinde bekämen? Nun…
Das passiert ja nicht oft, aber ich glaube, diesmal liegt Claus Hesseling daneben: Er empfiehlt, als Plattform für Streamjournalismus nicht Storify zu nutzen, sondern ein WordPress-Blog entsprechend aufzurüsten – mit Plugins zur Twitter-Integration, für Videos, für Google Maps und für Fotos per Drag&Drop. Im Zuge meiner eigenen bescheidenen Experimente mit Storify und Co. halte ich das…
Es fällt mir schwer, das zu schreiben, aber ärgerlicherweise hat Jeff Jarvis vermutlich mal wieder Recht. Der Artikel als journalistische Form ist heftig gealtert und sieht im Netzzeitalter allmählich auch so aus. (Eine hervorragende Leseliste mit vielem Bedenkenswerten zu dieser Debatte hat Jonathan Stray zusammengetragen.) Klar ist: Die Form des statischen, in sich abgeschlossenen Textes…
…denkst Du nicht auch: nach dem, was wir so bisher miteinander erlebt haben, warte ich mal die nächste Bugfix-Runde ab, bevor ich auf WordPress 3.2 update? Und steige dann bei 3.2.1. oder 3.2.2. ein? Wäre das in Ordnung für Dich? Und ansonsten warte ich gespannt, ob das „PressWork“-Projekt hält, was t3n verspricht.
Auf mein gestriges Fundstück zum Thema „Blogger vs. Journalisten“ kam ein interessanter Kommentar, der mir zum einen vorhielt, die Schlagzeile sei ein Scheingegensatz (okay – aber: es ist halt so ein schönes Klischee!), zum anderen die schöne Beobachtung beitrug, das Wort „Amateur“ komme von „amare“, lateinisch: lieben. Nun unterscheidet sich der Amateur vom Profi ja…
Der leidenschaftliche Amateur schlägt den gelangweilten Profi fast immer – mit diesem Satz des „Wired“-Chefredakteurs Chris Anderson kann man nicht nur gut zur Erklärung des „Long Tail“ hinführen, sondern vor allem auch junge Journalismus-Profis trefflich provozieren. Dann diskutiert es sich viel besser darüber, warum das mit „Kuratieren“ – Inhalte und Leistungen Außenstehender offen und offensiv…
Gut, der eifrigste Blogger war ich noch nie. Hier nicht und drüben bei meinem dunklen Ich unter untergeek.de auch nicht. Das endlich mal ändern und etwas Regelmaß in meine Wortmeldungen bringen – das steht schon lang auf dem Zettel. Muss doch gehen, dachte ich, bist ja ab März in Elternzeit, hast ja Zeit. Neuen Netbook…
Ein Blog rund um KI und digitalen Journalismus

Jan Eggers, freier Journalist für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk; außerdem arbeite ich als Trainer für Medienhäuser vor allem zu generativer KI. Mehr über mich hier.
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Hallo Jan, ich war letzte Woche bei dir im Seminar im BR: „KI – dein Kreativpartner“, das mir sehr gut…
Hallo Jan die Regel ist echt famos. Gibt es denn schon eine Custom Ki, die für mich den Prompt genau…
DANKE für diese realistische Einordnung der viel zu gehypten Debatte. Auch ich bringe noch immer die Rollenzuweisung bei, um eine…
[…] möchte, kann sich das gern in n8n nachbauen; ich habe der Einfachheit halber ein Bezahl-Tool namens Easy-Peasy genutzt und…